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Die winzigen Fliegenpilze aus Papier, unverzichtbares Dekoteil auf dem häuslichen Adventskranz meiner Kindheit, hatten eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf meine Kinderhände.
Warum sich der Fliegenpilz den Platz in der winterlichen Tradition überhaupt erobern konnte, darüber kann ich nur spekulieren. Neben dem dekorativen Aussehen entdeckte ich vor kurzem noch einen weiteren Grund, der mir recht plausibel erscheint und das kam so:
Beim Stöbern kam mir das Wort „Winterpilze“ in die Quere. Schon die Kombination aus beidem „Winter“ und „Pilze“ hörte sich interessant an. Zudem mag ich schöne Wörter und das hier gefiel mir. Also las ich über „Winterpilze“,- und wurde nicht enttäuscht. Schöne Dinge stecken hinter schönen Wörtern,- nicht hinter schönen Worten.
Zuerst las ich, dass Winterpilze für ihr Wachstum nur wenige Plusgrade brauchen. Dafür haben wir jetzt gerade ideales Wetter. Am Tage ein paar Grade über Null und nachts nicht wesentlich weniger.
Was ich dann las, war noch überraschender. Tatsächlich gibt es darunter essbare Arten. In alten Zeiten war der Winterpilz sogar eine zusätzliche Nahrungsquelle, ein reines Glück! Allerdings merkte ich schnell, sie sind nicht leicht zu finden. Ein Glückspilz also, der zum Glück
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4 Kommentare:
Hab ich auch noch nicht gewusst dass Winterpilze gibt die man essen kann!
Intressant..
Lieben Gruss Elke
Hej Elke,
tja, es gibt noch viele Dinge unter sonne zu entdecken! :-)
Gruß smultron
Liebe Beate,
wenn man so ein Fotofan ist, wie ich einer bin, hat man gelernt auf alles zu achten, was da in der Natur das Licht der Welt erblickt.
Solche ähnlichen Pilze habe ich auch schon mal entdeckt. Bei mir lief das alles unter dem Sammelbegriff "Baumpilz". Das es richtige Winterpilze gibt und das einige sogar essbar sind, wusste ich allerdings bis jetzt noch nicht. So habe ich dank Dir wieder etwas dazu gelernt.
Liebe Grüße
Jutta
Hej Jutta,
ich war genauso erstaunt wie Du und Elke. Gut so etwas zu wissen, finde ich!
lg
Beate
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